Verschüttete Personen durch Jugendfeuerwehren gerettet

Samstag, 17. November 2012

Als beim öffnen der Hintertür der alten Grundschule in Oberlichtenau ein Holzstück im Weg lag, wurde den Jugendfeuerwehren aus Pulsnitz und Oberlichtenau bewusst, das es sich bei dieser Übung um ein einsturzgefährdetes Gebäude mit vermissten Personen handelte. Der Schwerpunkt lag auch dieses mal wieder auf der Menschenrettung.

Simuliert wurde ein Szenario auf der Keulenbergstaße, bei dem Jugendliche erst draußen mit einer Mülltonne und später in dem alten Gebäude gespielt haben. Plötzlich knackste es in dem Haus und Teile der Decke stürzen ein, dabei wurden 3 Personen verschüttet. Auch das spielen mit der Mülltonne sollte noch Folgen haben.

Als die Jugendfeuerwehren eintrafen, wurde umgehend mit der Menschenrettung im Gebäude begonnen. Allerdings war der Weg zu den verschütteten Personen schwieriger als gedacht, denn Hinternisse versperrten den Rettungsweg. Kaum waren die Personen geborgen, fing plötzlich draußen die Mülltonne Feuer. Schnell musste eine Wasserversorgung aufgebaut und mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Aber auch hier wussten sich die Jungen und Mädchen zu helfen, sodass schon nach kurzer Zeit der Befehl zum "Wasser Marsch" kam. Der Brand konnte zügig gelöscht und die Übung mit Erfolg beendet werden.

Die Ausbilder beider Jugendfeuerwehren zeigten sich überaus zufrieden mit den erbrachten Leistungen ihrer Mädchen und Jungen.